Dienstag, 16. Januar 2018

Suchmaschinenoptimierung: die Expansions-Chance für kleine Unternehmen?


Schafft Suchmaschinenoptimierung (SEO) Vorteile für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs)? Können smarte Internethändler, Markeninhaber und Hersteller durch SEO ihre Produkte optimal im Internet präsentieren und Umsätze raketengleich steigern? Solche Fälle gibt es tatsächlich. Von einem Auftraggeber hörte ich die Geschichte eines befreundeten Unternehmers, der durch erstklassiges SEO bei nahezu allen für ihn relevanten Suchen in den Google-Top 3 ist. Umsatz und Gewinn stiegen erheblich. Dies äußerte sich ganz plastisch auch im Bau einer neuen, größeren Lagerhalle.

In diesem Fall basierte der Erfolg auch darauf, dass der Unternehmer Mitarbeiter eingestellt hatte, die sich vorrangig um Suchmaschinenoptimierung und die Pflege der Webseiten kümmerten.

Diese Möglichkeit haben nicht alle Firmen. Viele müssen ihre Ressourcen und ihre Frauen- und Manpower primär in andere Felder stecken, z. B. in den klassischen Vertrieb oder in Forschung und Entwicklung. Oft machen Kleinst- und Klein-Unternehmer nebenbei selbst SEO und kümmern sich noch zusätzlich um die Social Media-Auftritte. Wenn sie sich gut positioniert haben; sie ihre USP (die Unique Selling Proposition) effizient und pfiffig kommunizieren, kann es ihnen dennoch gelingen bei wichtigen Suchen ähnlich gut abzuschneiden wie ein Großunternehmen, vielleicht sogar wie ein Global Player. Da hat Google fast schon etwas "Demokratisches". Doch in besonders umsatzstarken und gewinnträchtigen Feldern unterhalten die Großen eigene Abteilungen, die tagein tagaus nichts anderes tun, als die Webauftritte und das Onlinemarketing zu optimieren. Die Chance der "Kleinen und Mittleren" liegt meist eher in der Nische, in der Innovation und in Teilsparten des Handels. Wer aber gar nichts oder zu wenig tut - SEO-technisch - überlässt den Marktplatz Internet völlig seiner Konkurrenz.

Mir macht es mittlerweile Spaß so zu texten, dass es den Leser/Webseiten-Besucher und Google zugleich anspricht. Ich vergleiche das Ganze mit einem Vexierbild, einem Bild, das zwei unterschiedliche Aspekte, Blickwinkel in sich trägt. [Schauen Sie dazu gern auf meine Seite mit SEO-Tipps sowie in meine kurze SEO-Check-Liste]
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Dennoch sehe ich die große Gefahr: Wir ordnen uns einem Giganten unter, richten unsere Webauftritte lammfromm auf einen der weltweit mächtigsten Konzerne aus - und machen diesen so noch einflussreicher. Zumindest in Deutschland ist derzeit (aus unternehmerischer Sicht) keine echte Alternative zur Suchmaschine Google sichtbar. Es herrscht das Google-Monopol. Obwohl die Suchergebnisse von Bing, DuckDuckgo.com, Ixquick.eu etc. in der Qualität durchaus vergleichbar sind. Und Google-Alternativen wie Ixquick versprechen sogar, weitaus diskreter mit unseren Daten umzugehen. [siehe dazu auch die Einschätzung verschiedener Suchmaschinen durch Digitalcourage.de]

Liefern wir uns Google aus?


Eigentlich unterwerfen wir uns Google, seinen Algorithmen und seinen Updates. - Und was macht SEO mit der Sprache? Früher textete man andere Headlines und Sublines. Die Konzentration auf die Keywords wird, fürchte ich, zur Sprachverarmung führen. Seltener gesuchte Synonyme werden weniger benutzt, das wirkt sich häufig auf weitere Wörter im Satz und auf den ganzen Textabsatz aus.

Was macht SEO-Texten mit Sprache und Denken?


Mindestens ebenso gravierend: Dadurch, dass Online- und Offline-Kommunikation zusammenwirken (sollen), ist auch die Offline-Kommunikation betroffen. Und es geht nicht nur um Unternehmens- und Markenkommunikation, Marketing und Werbung, sondern auch um die großen und kleinen Presse- und Medienunternehmen. Auch diese wollen, dass ihre Inhalte vom Suchgiganten Google optimal erfasst und indexiert werden. Und die kleinen Akteure, z. B. die Blogger, müssen natürlich spätestens jetzt nachziehen.

Eine bedenkliche Entwicklung, denn unsere Sprache und damit unser Denken droht ärmer und uniformer zu werden. Sich gegen diese "Kanalisierung" zu wehren, wird immer schwerer. Wir alle/fast alle verbringen immer mehr/zu viel Zeit online.

Freitag, 12. Januar 2018

Musik aus einer Zeit, in der die Friedensbewegung nicht wenige Köpfe und Herzen bewegte


Ergänzend zu meinem Post von gestern, der geniale und mitreißende Friedenssong von Country Jo McDonald. Super performt 1969 auf dem Woodstock-Festival. Sie können natürlich statt Vietnam auch Afghanistan, Syrien, Irak, Libyen, Mali, Jemen oder einen anderen Neo-Kolonialkrieg einsetzen. Ganz wie Sie mögen. - Haben wir seit den späten 60ern und den frühen 70ern demokratischen Fortschritt erzielt? Oder bewegen wir uns seit mindestens zwei Jahrzehnten kräftig zurück bei Bürgerrechten und Mitbestimmung?




Nicolas Cage wirkt in Filmen ganz unterschiedlicher Güte mit. Dies ist einer der Guten. Und Cage spielt einen Bösen oder besser Zynischen: Lord of War:



Donnerstag, 11. Januar 2018

"Alpha"-Journalismus bei ARD + ZDF? Oder gezielte Täuschung? Am Beispiel Militär-Ausgaben


Es gibt Momente, wo es dem Texter reicht. Was sind das für Journalisten, welche die ersten Seiten der Tagespresse sowie TV- und Hörfunk-Nachrichten mit Inhalten auffüllen? Bzw. befüllen tun sie meist gar nicht selbst, sondern sie übernehmen gern 1:1 von dpa, Associated Press, Reuters und Regierungsstellen. - Damit Sie meinen Ärger verstehen, stelle ich folgende Frage:

Wer gibt mehr aus für Rüstung? Russland oder die USA?


Was denken Sie? Beantworten Sie das gern aus dem Bauch heraus. Ich habe im Laufe der letzten Jahre einige Leute im Bekanntenkreis gefragt. Viele waren der Ansicht, Russland gäbe mehr oder ähnlich viel aus wie die USA. Andere waren verunsichert und wollten sich nicht festlegen. Ich darf so viel vorausschicken: Die Befragten, meist belesen und gebildet, und wir alle werden erschreckend schlecht und verzerrend informiert.

Die Frage, wer rüstet wie viel, ist elementar. Nur wenn wir wissen, wie viel ein Staat ausgibt, können wir einschätzen, ob er erpresserisch handeln oder gar einen Angriffskrieg planen könnte.

Zuerst die Fakten, ermittelt vom anerkannten Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI): Militärausgaben der Top 4, veröffentlicht im April 2017 für das Jahr 2016 [zum kostenlosen SIPRI-PDF mit den Details].

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Seit langer Zeit sind die USA weltweit mit großem Abstand führend beim Rüsten und Aufrüsten. 2016 hatten sie einen Anteil von 36 %(!) an den globalen Militär-Ausgaben. Saudi-Arabien (31,75 Millionen Einwohner), dass einen menschenverachtenden Krieg im Jemen führt, der kaum im Fokus der Medien steht, gibt fast so viel aus wie Russland. | Diese Grafik erschien zuerst auf meinem Satire-Blog Skurrilen.de in einem Beitrag über den Militärisch-Industriellen Komplex [Infos über den MIK von der Bundeszentrale für politische Bildung]


Hätten Sie vermutet, dass sogar Frankreich und Deutschland gemeinsam 2016 mehr ausgaben als Russland? Zusammen waren es 96,8 Milliarden US-Dollar.

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Die 4 größten europäischen NATO-Staaten - darunter die beiden Atommächte Frankreich und Großbritannien - gaben 2016 gemeinsam 173 Milliarden US-Dollar für Rüstung aus. Hinzu kommen die Militärhaushalte von Spanien, den Niederlanden, Polen, Rumänien, Tschechien, Portugal usw. Der größte Flächenstaat der Erde kann da nicht mithalten.


Die Zahlen von SIPRI werden eigentlich nie fundamental in Zweifel gezogen. Nun könnten Sie sagen, die Russen profitieren von niedrigeren Einkaufspreisen; sie erhalten für ihre Dollars mehr Waffen. Und Putin kann besser mit Geld umgehen. - Glauben Sie, dass Russland ca. 9-mal weniger für Kampfpiloten, für Jets und Handgranaten zahlen muss als die USA, die osteuropäischen NATO-Staaten oder die Türkei? Hinzu kommt: Truppenverlegungen sind im größten Flächenstaat der Erde kostspielig und zeitraubend. Material, Menschen und Logistik müssen den extremen Temperaturen Sibiriens, Zentralasiens und Nordosteuropas standhalten.

Russland hat auch keineswegs seinen Rücken frei. Schauen Sie sich das pazifische Russland an. Unter den angrenzenden Staaten ist auch das volkreichste Land der Erde und das - in US-amerikanischer Darstellung - völlig unberechenbare "Gaga"-Nordkorea.

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Komfortable Lage für Russland an seinen östlichen Grenzen? Oder eher das Gegenteil?


Wird von unseren Medien die Maus zum Elefanten aufgebläht? Nicht ganz: Russland hat ein enormes Atomwaffenarsenal. Das, soweit wir wissen, mit dem der USA mithalten kann. Aber gerade diese Atomwaffen können (wenn wir den bekannten Darstellungen vertrauen) nicht zuverlässig durch konventionelle Waffen abgewehrt werden.

Die Atommacht Frankreich und Deutschland sind ausschließlich umgeben von NATO- und EU-Mitgliedern und der Schweiz. In dieser idealen Situation geben beide Staaten gemeinsam trotzdem mehr für Rüstung aus als Russland. Wie viel mehr würden wir ausgeben, wenn wir an Nordkorea und China grenzen würden? Und wenn die USA und die anderen 28 NATO-Staaten ein Vielfaches investieren, führt dies nicht dazu, dass Russland gar nicht anders kann, als mitzurüsten?

News? Oder Gag-Show, bei der das Lachen im Halse stecken bleibt?


Sind unseren Nachrichtenschaffenden bei Tagesschau, heute-journal, Tagesthemen, WDR 2 etc. diese Basis-Zahlen und grundlegenden Fakten nicht vertraut? Ist bei ARD und ZDF noch unbekannt, dass ein Angreifer, wenn er halbwegs sicher gewinnen will, mehr ausgeben muss als der Verteidiger? Das wussten bereits vor 2000 Jahren die alten Römer, die für die USA Vorbild-Charakter haben. Berichten unsere Alpha-Journalisten trotzdem in der Regel so, dass Russland als Aggressor und Feindbild aufgebaut wird? Was meinen Sie? Falls dem so ist, warum und in wessen Interesse tun sie dies? Cui bono? Wem nutzt es?

Dass private Verleger ihre Meinung durch eingekaufte Journalisten kundtun, ist seit Jahrhunderten jedem mäßig aufmerksamen Zeitungsleser bekannt. Von Sendern, die nahezu ausschließlich von RentnerInnen, ArbeiterInnen, Angestellten und der Mittelschicht finanziert werden, sollten wir anderes erwarten.

Das Positive für uns alle: Falls wir mal nicht wissen, was wir wissen und meinen sollen - oder was wir gerade meinen und wissen dürfen - dann schauen wir die Tagesschau oder das heute-journal. Sie sind der speziell geeichte Gradmesser.

Das war ziemlich ernst. Wenn sie schmunzeln wollen: Der Postillon schreibt zum Thema: Glaube an allmächtige russische Hacker als Religion anerkannt. Auch wenn uns der Mund offen steht, das Lachen und das Auslachen sollten wir uns noch nicht verbieten lassen.

Quelle für die Zahlen / Höhe der Militär-Ausgaben: SIPRI Fact Sheet April 2017, das zurzeit aktuellste SIPRI Fact Sheet zu diesem Thema. Das Nächste wird voraussichtlich im April 2018 erscheinen. Grafiken von mir. Die 1. Grafik erschien zuerst auf meiner Satire-Seite www.skurrilen.de

Montag, 8. Januar 2018

Vermissen werde ich den freundlichen Drachen: Köln-Riehl bei Nacht


In Riehl, Heimat von Flora und Botanischem Garten und des Kölner Zoos, ist bereits seit 1863/64 die Pflanzen- und Tierwelt aller Kontinente vertreten. Für wenige Wochen von 24.11.17 bis zum 7.1.18 waren auch chinesische Fabelwesen und andere fantasie- und farbenreiche Licht-Skulpturen zu Gast. Das China Lights Festival im Kölner Zoo lockte nach Einbruch der Dunkelheit die Besucher mit 46 Ensembles aus 1000 von innen leuchtenden Figuren. Geschaffen wurden die Wunderwerke von 30 chinesischen Lichtkünstlern und Handwerkern.

Dass der Zoo für eine solche Sonderveranstaltung Geld nimmt, leuchtet ein. Dass der normale Zoo-Eintritt für einen Erwachsenen 19 Euro 50 kostet, weniger. Eine Familie mit zwei Kindern im Alter von 4 bis12 Jahren zahlt aktuell 47 Euro. Das ist viel zu viel. Und ist es kaufmännisch durchdacht? Der Zoo ist sowieso da, Gebäude und Infrastrukturen müssen unterhalten und beheizt werden; die Tiere gepflegt und gefüttert. Würde es sich rechnen, den Eintritt zu senken? Weil dies mehr Besucher bedeutet und unter dem Strich mehr Einnahmen, auch für Gastronomie und Shops, bei ungefähr gleich bleibenden Ausgaben? Im Kölner Zoo gibt es nicht mal einen Winterpreis.

Der leuchtende Drache steht (noch) auf einer vorgelagerten Wiese zwischen Zoo-Haupteingang und Riehler Straße:


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China, der älteste kontinuierlich bestehende Staat der Welt, meldet sich auch künstlerisch und kunsthandwerklich mit Macht zurück. Kommt eine neue China-Begeisterung? Wie Sie Europa bereits von ca. 1650 bis 1860 erlebte? Endet die grassierende Wild West-Euphorie?

Foto + Text von mir
 

Freitag, 5. Januar 2018

Atemberaubend: Kunst, die lebt, in Loving Vincent


Gestern war ich im Cinenova, Köln. Und ich sah ein Wunderwerk: Loving Vincent, den ersten abendfüllenden, komplett in Öl gemalten Film. Hier im Blog hatte ich über das faszinierende Projekt schon vor dem Deutschlandstart gepostet und den Spielfilm-Trailer und ein Making Of von YouTube eingebettet.

Weil es so toll war, gibt es jetzt einen Nachschlag: einen gut 8-minütigen Bericht der BBC über die Dreharbeiten zu diesem Augenschmaus, über die Maler und die Macher, die Tricks und die Technik, die dieses spektakuläre Meisterwerk wahr werden lassen.




Hier weitere Film-Auschnitte aus Loving Vincent:




Wenn Sie die Gemälde von Vincent van Gogh lieben, sollten Sie sich dieses bahnbrechende, cineastische Juwel nicht entgehen lassen. Denn das, was sich auf der Leinwand abspielt, haben Sie bestimmt noch nie zuvor gesehen.

Donnerstag, 4. Januar 2018

Wieso wurde Donald Trump Präsident der USA? Erklärt in unter 3 Minuten


Dieses bereits im Jahr 2007(!) auf YouTube veröffentlichte Video erläutert die wichtigsten Hintergründe, wieso Hillary Clinton scheiterte (scheitern musste) und Donald Trump gewann. Unterhaltsam, kritisch, knackig in 2 Minuten plus 24 Sekunden. Besser, analytischer und amüsanter als jeder Leitartikel, den Sie zum Thema gelesen haben. Und mitsingen können Sie auch noch. Produziert und eingestellt von JibJab. Viel Vergnügen!




Mittwoch, 3. Januar 2018

Schönes Düsseldorf zeitgerafft


Ein Kölner, der Düsseldorf mag? Ja, das gibt's. Schulfreunde von mir studierten in Düsseldorf Grafikdesign. Spätestens da hat es mich erwischt. Düsseldorf fasziniert mich auch heute durch seine schönen Rheinansichten, durch moderne Gebäude mit Verve und Dynamik, tolle Kneipen und Restaurants, die Museen und etliches mehr.

Deshalb in meinem ersten Post im Neuen Jahr: Gleich zwei überaus ästhetische Zeitraffer-Filme mit Düsseldorf in der Hauptrolle. Beide entdeckte ich auf dem YouTube-Kanal des Fotografen und Videofilmers Leo Harnisch [Link zu seiner Webseite].







Ein frohes, glückliches Neues Jahr 2018 wünsche ich allen Blog-Besuchern.

Freitag, 22. Dezember 2017

Fröhliche Festtage!


Allen Blog-Besuchern, allen Auftraggebern und allen Freunden wünsche ich frohe, glückliche Weihnachten. Eine schöne Zeit mit Ihrer Familie und Ihren Angehörigen.


Frohes Fest




Foto von Jeremy Perkins [Link zu seinem Instagram-Auftritt], entdeckt auf unsplash.com

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Rhythmus pur: Im Januar wird Taiko getrommelt im Japanischen Kulturinstitut Köln


Taiko ist eines der bekanntesten, musikalischen japanischen Exportgüter. In Japan bezeichnet "Taiko" die Trommeln selbst. Im Westen versteht man darunter auch die charakteristische Spielweise der Ensembles oder Solisten. [mehr über Taiko in der Wikipedia]

Ich hatte bereits das Vergnügen zwei Taiko-Gruppen im Japanischen Kulturinstitut live zu hören. Wobei "hören" zu wenig gesagt ist. Denn, wie bei vielem aus Japan, ist auch hier die Darbietung, die Choreographie, unverzichtbarer Bestandteil des Erlebnisses. Taiko erinnert mich häufig an Tanz oder auch an Sport und zeitweise an Meditation. Je nach Gruppe können auch Slapstick- und Comedy-Elemente hinzugefügt werden. So war es bei Masa-Daiko, die dieses Jahr, ebenfalls Ende Januar, das Publikum im ästhetischen Instituts-Gebäude am Aachener Weiher begeisterten. [Link zu 2 Videos auf der Webseite von Masa-Daiko]

Schon bald ist wieder Taiko zu erleben im Japanischen Kulturinstitut. Und zwar am Freitag, den 26. Januar 2018 um 19 Uhr. Und das wieder kostenlos. Bitte prüfen Sie gegebenenfalls, ob sich etwas ändert oder z. B. eine Anmeldung erforderlich wird: Infos zum Taiko Konzert "Rhythmus pur"

Es spielt Takuya Taniguchi. Und jetzt folgt ein Video mit ihm und seiner Musik. Damit Sie verstehen, warum ich mich schon jetzt auf das Konzert mit ihm freue.

Bitte stellen Sie Ihre Boxen anfangs nicht allzu laut. Mein treues, über 30 Jahre altes Panasonic Kofferradio, dass mir zurzeit als Ton-Ausgabegerät fürs Laptop dient, begann ein wenig zu scheppern ;-)




Zur Homepage des Japanischen Kulturinstituts Köln